Wie in jedem Jahr, fand auch 2009 wieder das Dreikönigstreffen der FDP auf Einladung des Ortsverbands Burg im Burger Restaurant Striepen statt. Rund 90 FDP Mitglieder und Verwandte genossen einen schönen Abend bei köstlichem Essen. Nachdem im letzten Jahr Solingens Oberbürgermeister Franz Haug der Ehrengast des Abends gewesen war, konnte sich der Ortsverbandsvorsitzende Jörg Neuhaus in diesem Jahr über gleich zwei hochkarätige Ehrengäste freuen.
Solingens erster Beigeordneter Hartmut Hoferichter, sowie der stellvertretende Ministerpräsident für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Pinkwart, gaben sich die Ehre. Zwar konnte letztere nur kurz der Veranstaltung beiwohnen, jedoch reichte seine Zeit, um in einer Ansprache seine Standpunkte zu Bildungs-, Energie-, und Wirtschaftspolitik zu verdeutlichen und anschließend mit den anwesenden JuLis in Dialog zu treten.
Bereits vorher hatte der Vorsitzende der Solinger JuLis, Gerrit Rosenbaum, Herrn Pinkwart in einer Rede auf die Mängel im Verfahren der Studienplatzvergabe hingewiesen. Seine Zeit am Tisch der JuLis nutze Herr Pinkwart anschließend, um sich genannte Mängel ausführlich schildern zu lassen. Kurz vor seiner Abfahrt übergab Gerrit Rosenbaum Herrn Pinkwart dann noch einen Brief, in dem der Unmut über das Vergabeverfahren nochmals deutlich zum Ausdruck gebracht wurde.
Im Anschluss nutzten die JuLis die Zeit während des Essens, um mit Herrn Hoferichter politische und nicht-politische Themen zu diskutieren. So sorgte der Ortsverband wiederum für ein kurzweiligen Abend und auch nächstes Jahr werden wir wieder teilnehmen.
Frisches Blut für Solingen.
Unter diesem Motto gehen die Jungen Liberalen mehrmals im Jahr Blut spenden.
15 000 Blutspenden täglich benötigen Deutschlands Patienten. Rund 66 Prozent aller Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben Blut, Blutplasma oder Medikamente , die aus Blutprodukten hergestellt sind. Die Bereitschaft, das zu spenden, was man selbst in einer lebensbedrohlichen Situation dringend benötigt, ist nur gering ausgeprägt. Lediglich 2,5 Prozent der Bundesbürger sind bereit, den roten Lebenssaft mehrfach im Jahr zu spenden. Warum ist das so?
Die Gründe für die mangelnde Bereitschaft, Blut zu spenden, sind vielfältig: Neben einer in allen Kulturen verbreiteten Ehrfurcht vor dem "ganz besonderen Saft" (Goethe) ist sicher auch das Gefühl vieler Menschen, "kein Blut sehen" zu können, dafür verantwortlich. Und zweifelhafte Geschäfte einiger (weniger) Hilfsorganisationen beim Handel mit Blutkonserven hat die Bereitschaft zum Blutspenden sicherlich nicht gerade erhöht.
Bei allen verständlichen Ängsten und Befürchtungen sollte man aber bedenken, dass der Akt des Blutspenden in Deutschland genau geregelt ist und vielfältigen Sicherheitsbestimmungen unterliegt. Der Ablauf ist für jeden Spender normalerweise gut durchzustehen und findet in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre statt. Und schließlich hilft das Spenden Leben retten.